Autor Thema: Exzentrisches Training im Vergleich zum konzentrischen Training  (Gelesen 11130 mal)

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Konventionelles Krafttraining besteht eigentlich immer aus zwei Phasen, der konzentrischen (anheben eines Gewichts) und der Exzentrischen Phase (absenken eines Gewichts).
Diese Phasen können durch verschiedene Methoden unterschiedlich betont werden.

Bei exzentrischem Training wird der überwundene Widerstand beim Ablassen um bis zu dreißig Prozent erhöht. In der Praxis wird dies meist durch die Hilfe eines Trainingspartners während der konzentrischen Phase oder durch Nutzung spezieller Trainingsgeräte durchgeführt.
Durch diese Dehnung der kontrahierten Muskulatur entsteht ein sehr hoher Trainingsreiz der zur Spannungsüberlastung und microstrukturellen Rissen in der Muskulatur führt.
Diese Methode ist nachweislich ein sehr effektives Muskelaufbautraining wie es im Body-Building gewünscht wird.
Allerdings führt diese Art von Training sehr oft nicht nur zu sehr starkem Muskelkater sondern sogar zu Verletzung der Muskulatur und auch des passiven Bewegungsapparats.

Bei konzentrischem Training hingegen ist der mechanische Belastungsreiz auf die Muskelstrukturen nicht so hoch da der Widerstand nicht höher ist als die willentlich aufzubringende Muskelkraft. Da hier die Trainingsbelastung von der Motivation des Trainerenden abhängt besteht keine Gefahr der Überlastung. Reines konzentrisches Training ist bisher nur bei Ausdauersportarten wie Radfahren, Schwimmen, Rudern etc. zu finden. Ausnahme ist das Joggen. Dabei dient die exzentrische Phase aber ausschließlich der Stoßdämpfung, weshalb gerade Läufer anders als Radfahrer anfänglich Probleme mit starkem Muskelkater oder sogar Überlastungserscheinungen haben.
Bei diesen Sportarten wird vorrangig das Herz-Kreislaufsystem trainiert.
Was ist aber mit der Kraft bzw. Kraftausdauer des aktiven Bewegungsapparats?

Hier schlagen hochwertige konzentrische-Trainingsgeräte die Brücke.
Mit einem speziellen Widerstandssystem (wie z.B. HyForce) ist man mit diesen Geräten in der Lage konzentrisches und sogar doppelkonzentrisches Training durchzuführen. Man kann z.B. die Rückenmuskulatur ähnlich wie beim Rudern trainieren oder auch direkt im gleichen Trainingssatz die antagonistische Muskelgruppe, wie in diesem Fall die Brustmuskulatur.
Die konzentrischen Geräte mit dem HyForce-Wiederstandsgeber haben einen absolut gleichmäßigen Lauf und der Widerstandsverstellbereich geht von nahezu keinem Widerstand bis hin zum blockieren des Gerätes. Dies kann je nach Trainingssystem und Ziel stufenlos eingestellt werden. Somit kann man Kraft, Kraftausdauer und sogar Herz-Kreislauftraining optimal trainieren.
Optimal einsetzen lassen sich konzentrische Trainingsgeräte für motivierendes Zirkeltraining mit Gruppendynamik. Empfohlen werden 6 bis 10 Geräte je nach Konzept und Einsatzgebiet. Schon auf 20qm lässt sich ein kleiner Zirkel platzieren. So bleibt keine Ecke ungenutzt. Ob als betreuter oder offener Zirkel fürs Training mit wenig Zeitaufwand und hoher Kundendurchlauf im Studio integriert. Zur Durchführung von Kursen nach §20 und §44, oder in der Physiotherapie.
Die Geräte sind selbsterklärend und ohne Überlastungsgefahr deshalb auch dort einsetzbar wo wenig Betreuung möglich ist, wie in Hotels, Alten- und Pflegeheime, Schwimmbäder und Thermen sogar in Firmen oder bei der Feuerwehr.
Auch für ein eigenständiges Studio in der Kombination von Cardiogeräten und Kursen ist durch geringe Kosten eine kurze Amortisation sichergestellt.

Achtet auf die Unterschiede bei den verschiedenen Herstellern, vorallem in der Konstruktion und testet ausgiebig die Wiederstandsgeber. Es ist Euer Handwerkszeug!
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